Mittwoch, 23. August 2017

Familienfreundliche Diemelstadt steht für Integration undInklusion 1000€ Erlös an die Aktion für behinderte Menschen e.V. übergeben

Im Rahmen des hessischen Modellprojektes haben auch Vertreter der Aktion für behinderte Menschen e.V. an der großen Zukunftswerkstatt 2.0 "Diemelstadt 2030" und den erweiterten Workshops teilgenommen, um ihre Ansätze und Ziele mit in den gesamtheitlichen Prozess einzubringen.

Im Vorfeld hatte der Vorsitzende Oberst a.D. Jürgen Damm die Aktivitäten und Zielsetzungen seines Vereins in der Verwaltung, dem Magistrat und dem Stadtparlament umfassend vorgestellt. "Bei der gesellschaftlichen Teilhabe aller Gruppen ist im Bereich der Behinderten zu berücksichtigen, dass ein Großteil der Menschen nicht von Geburt an behindert ist, sondern erst im Alter körperliche Einschränkungen erfährt. Daher geht es in einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung um eine Gruppe, die zunimmt und in den nächsten Jahren von der Kommune noch stärker zu berücksichtigen ist", so Bürgermeister Elmar Schröder. Nach den Präsentationen in den Gremien und der Teilnahme am Zukunftsprozess der Modellkommune wurde abschließend ein großes Frühlingsfest der Integration und Inklusion mit der Beteiligung zahlreicher Vereine und einem bunten Rahmenprogramm Anfang April in der Stadthalle gefeiert, das von vielen Bürgern sehr gut angenommen wurde.

Im Rahmen der Gewerbeschau konnte nun der Erlös vom Schirmherrn Bürgermeister Elmar Schröder an den Vorsitzenden der Aktion für behinderte Menschen Waldeck Frankenberg e.V., Oberst a.D. Jürgen Damm (links), in Höhe von 1000 EUR übergeben werden.

Einen besonderen Dank sprachen Bürgermeister und Jürgen Damm der Freiwilligen Feuerwehr Diemelstadt (Grillen), dem DHB Netzwerk Haushalt (Kaffee und Kuchen), den Schützen aus Wrexen und Rhoden (Getränke), dem Posaunenchor und der Kirche (Gottesdienst), dem Shantychor Hesperinghausen und dem MGV Concordia Rhoden, dem Pferdecenter Vulpius, den Laubacher Drehorgelehepaar Guntermann, den drei Tanzgruppen des  TV Germania Rhoden, dem städtischen Bauhof und den Kindergärten sowie dem Blumenstudio Graute  und dem Katholischen Mittwochskreis aus.

Aber auch die Sängerin Vanessa Grant aus der Schweiz und Countrysänger Tom Reno hatten großen Anteil am Gelingen der Veranstaltung.

Durch das Fest der Inklusion und Integration hat die Modellkommune DIEMELSTADT gezeigt, Das sie nicht nur familienfreundlich und wirtschaftsstark ist, sondern auch offen, herzlich und sozial für die gesellschaftliche Teilhabe aller Gruppen. Ziel des Festes war nicht eine Gewinnmaximierung, sondern die grundlegende Information zu den beiden Schwerpunktthemen Integration und Inklusion an die Bürgerschaft.

Ohne die starken und engagierten Vereine und zahlreichen Helfer wäre ein Fest in diesem Umfang nicht möglich gewesen, ist sich der Vorsitzende Jürgen Damm sicher.