Mittwoch, 23. August 2017

Spieplatz- und Grünflächenmanagemant in der Diemlestadt

Foto v.r. Bauhofleiter Detlef Richter, Thomas Bracht, Bürgermeister Elmar Schröder und Spielplatzkontrolleur Eckhardt bei der routinemäßigen Funktions- und Sichtkontrolle (hier in Ammenhausen)

Die Stadt Diemelstadt hat vor drei Jahren grafisch analysiert, ob ausreichend Spielplätze im Wohnumfeld der Kinder unter 12 Jahre vorhanden und ob die Spielgeräte sicher und  funktionstüchtig sind. Dazu soll in 500m Entfernung zu Wohnorten von Kindern unter 12 Jahre ein Spielplatz erreichbar sein. Anschließend wurden einige alte Spielgeräte aus dem Verkehr gezogen und zahlreiche neue Spielgeräte in allen Ortsteilen erneuert.

Um einen ordnungsgemäßen und sicheren Spielbetrieb im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten, sind die vom Spielplatzträger zu unterhaltenen Kinderspielplätze regelmäßig auf einen verkehrs- und spielsicheren Zustand zu überprüfen. Wethen und Hesperinghausen werden nach der jüngsten Spielplatzkontrolle jeweils ein neues Spielgerät bekommen und auf Initiative des Kindergartens Rhoden wurde aus Spenden von Smurfit Kappa und der Sparkasse Waldeck-Frankenberg sowie Eigenleistung über Elterneinsatz ein Kleinspielfeld mit Ballfangzaun neu installiert.

Nun soll neben dem Spielplatzmanagement auch für die zahlreichen städtischen Grünflächen und Beete ein flächendeckendes Managementsystem aufgebaut werden. Dazu wurden von allen Ortsbeiräten und dem Bauhof in Karten dargestellt, wer eine Grünfläche oder ein Blumenbeet wo pflegt. Die betriebswirtschaftlichen Zahlen dazu können aus der Zeiterfassung des Baubetriebshofs hinzugefügt werden und auch die im Auftrag tätigen Grünpfleger sind zu berücksichtigen.

"Es wird sicher einige Zeit andauern, bis wir den vorhandenen Grünflächenpflegeplan in ein modernes Grünflächenmanagement überführt haben, aber wir müssen uns damit intensiv beschäftigen, damit alle Stadtteile gleichbehandelt und die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sind.“, so Bürgermeister Elmar Schröder, "Allerdings bleiben trotz modernster Technik und einem leistungsstarken Bauhof immer noch Wünsche offen, die man nur mit einem gemeinsamen Ansatz lösen kann.“

Ein Beispiel sind z.B. die Fußballfelder, die in Zukunft verstärkt in Eigenregie der Sportvereine gepflegt werden sollen. Deshalb wird sich die Stadt bei der Anschaffung der Mähtraktoren beteiligen. Weitere Beispiele werden in den anstehenden Bürgerdialogen in allen Stadtteilen zu diskutieren sein.