Mittwoch, 23. August 2017

Prima Welle erweitert Produktionshalle um 10.000 qm

Prima Welle erweitert Produktionshalle um 10.000 qm
40 Millionen Euro am Standort Diemelstadt seit 2011 investiert

Die Prima Welle ist das Erfolgsrezept der PVG in Diemelstadt und so musste nach der Fertigstellung der großen Produktionshalle 2012 mit 16.000 qm noch einmal eine Erweiterung von 10.000 qm angebaut werden. Bei 150 Mio. qm Wellpappe pro Jahr ergänzen nun auch ein neues Materialflusssystem und weitere Verarbeitungsmaschinen den Betrieb. 

Mit einem breiten Strahlen im Gesicht konnten alle Beteiligten ihre Freude über die Fertigstellung der neuen Produktionshalle nicht verbergen. Der Standort Diemelstadt läuft wirtschaftlich hervorragend und Erweiterungen bei vielen Firmen sind aktuell im Bau oder in Planung. Stolz konnten die beiden Geschäftsführer Dr. Jens Neumann und Dr. Giovanni Provenzzano die neue Lagerhalle präsentieren und die aktuellen Planungen vorstellen. Die 1950 in Wrexen gegründete Pappenverarbeitungs-gesellschaft (PVG) ist 1979 nach Rhoden umgezogen und konnte 2012 die neue große Produktionshalle „Prima Welle“ vorstellen. Damals gelang es Bürgermeister Elmar Schröder den BVB-Geschäftsführer Aki Watzke für einen Vortrag vor 400 Gästen zur Eröffnungsveranstaltung zu gewinnen. Aktuell kommt die neue Halle mit 10.000 qm dazu, was einer Erweiterung um 62% entspricht, so dass 40-50 LKW pro Tag den Hof des Unternehmens verlassen. Das beschert den lokalen Speditionen Aufträge, die in Diemelstadt mit über 140 LKW insbesondere für die Papierindustrie tätig sind. Es wird im 3-Schicht-Betrieb gearbeitet und mittlerweile ist das Unternehmen auf über 200 Mitarbeiter/innen und 20 AZUBIs angewachsen. Aktuell überlegt die Geschäftsleitung mit Bürgermeister Elmar Schröder, ob Mitarbeiter aus südlichen oder östlichen europäischen Ländern für Diemelstadt angeworben werden sollen, was auch ein gemeinsames Wohnraummanagement erforderlich macht, denn ohne bezahlbares Wohnraumangebot kann man ausländische Fachkräfte nicht anwerben. Aber auch Flüchtlinge werden bereits nach dem Absolvieren der BAMF-Integrationskurse im Betrieb in Arbeit gebracht. „Hier bietet die PVG ideale Bedingungen, denn die Produktion kann vom ungelernten Mitarbeiter bis zur qualifizierten Fachkraft alle Facetten und Aufstiegsmöglichkeiten bieten.“, so Bürgermeister Elmar Schröder, “Wenn es uns hier nicht gelingt integrationswillige Flüchtlinge in Arbeit zu bringen, haben wir versagt und unsere zweijährige Arbeit war umsonst. Dann müssen unsere Bundes- und Landespolitiker sich Gedanken machen, wie die Integrationsbereitschaft nicht durch die soziale Hängematte untergraben werden kann.“ Die Produkte aus Wellpappe sind vielseitig, von Faltschachteln, Verkaufsausstellern, Wrap-Around-Verpackungen bis zu Aufrichteschachteln für den Online-Handel können die günstigsten bis hochwertigsten Produkte mit Aufdruck erstellt werden. Daher freuen sich die Beteiligten über die gute Auftragslage und denken schon laut über eine Erweiterung in den kommenden Jahren nach. So soll noch ein Hochregallager im neuen Materialflusssystem integriert werden. „Wir wissen, dass die Diemelstadt sich in jeder Hinsicht gut um unsere Interessen kümmert und die Zusammenarbeit stimmt.“, so Geschäftsführer Dr. Jens Neumann in seinem abschließenden Fazit.

Bild:
v.r. Architekt Arno Puy, Geschäftsführer Dr. Jens Neumann und Dr. Giovanni Provenzzano, Bürgermeister Elmar Schröder, Ortwin Boll (Kaufm. Leiter), Dietmar Löhr (Verkaufsleiter) und Axel Cedziwoda (Werksleiter)